Four Points by Sheraton Sihlcity - Zürich

4.3 (156 Bewertungen)

Kalandergasse 1, Zürich, 8045, Schweiz   •  Wetter:    •   Lokale Uhrzeit:     •  Telefon: +41 44 554 0000   •   Impressum & Datenschutz  

4.3

Leben in der Großstadt, damals und heute

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von der Sihl Papierfabrik zum Four Points by Sheraton Sihlcity Hotel in Zürich

Längst vergangen sind die Tage, an denen die rund 500 Arbeiter der Sihl Papierfabrik in Zürich geschäftig hin und her laufen, vor den schweren Eisentoren die Güterwaggons mit Rohstoffen einrollen und die Lastwagen mit den fertigen Papierrollen abfahren. Wo sich heute Geschäfts- und Urlaubsreisende in gemütliche Four Comfort Betten kuscheln, wurde noch vor 150 Jahren Papier hergestellt. Damals wie heute ist das Gebäude ein spannender Ausdruck urbanen Lebens in Zürich.

Zahlreiche Elemente industrieller Architektur erinnern an die Geschichte des Geländes der Sihl Papierfabrik in Zürich. Ein Augenfang beim Betreten der Lobby des heutigen Hotels in Sihlcity sind die mächtigen Pilzkopfsäulen aus Beton und die alte Fabrikfensterkonstruktion aus kleinen Fenstern, die damals das Ausbleichen des lichtempfindlichen Wertstoffes verhinderten. Heute verleihen die Bauelemente des einstigen Industriegebäudes dem Hotel Charme und Chic.

Gelebte Geschichte - Mitten in Zürich

Geschichte erzählen

die Zeit der SIHL Papierfabrik in Zürich

Vor mehr als 150 Jahren im Jahre 1836, lange bevor das Gelände zum Hotel in Sihlcity Zürich umfunktioniert wurde, wurde die Sihl Papierfabrik in Zürich von Industriellen und Bankiers aus etablierten Zürcher Familien gegründet. Bis zum Beginn der Weltwirtschaftskrise florierte die Fabrik bedingt durch den wachsenden Bedarf an Papier für den Zeitungs- und Buchdruck.

Die Jahre nach 1931 überlebte die Sihl Papierfabrik nur dank einer soliden finanziellen Basis und setzte von da an immer erfolgreicher auf die Herstellung hoch qualitativer Spezialpapiere.1973 baute das Unternehmen die weltweit grösste Maschine für Transparentpapier. Mit der nächsten Rezession wurden jedoch viele Maschinen stillgelegt. Die Arbeiter mussten in Kurzarbeit antreten. Im Jahre 1990 wurde die Papierherstellung eingestellt. Von da an wurden die grossen Geländehallen gelegentlich noch von Künstlern genutzt. An ein Hotel in Sihlcity Zürich dachte damals noch niemand.

Geschichte erbauen

wie das Projekt Sihlcity entstand

Zusammen mit dem Schweizer Architekten Theo Hotz entwickelte der Totalunternehmer Karl Steiner das Projekt Sihlcity Zürich - die kleinste Schweizer Grossstadt mit einem einmaligen architektonischen Ambiente und einem eigenen Hotel. Ein Ensemble aus alter und neuer Baukunst, ein gekonntes Spiel mit Tradition und Innovation.

Vier der alten Fabrikgebäude, die heute unter Denkmalschutz stehen, wurden aufwendig saniert und dienen als eine Art Sockel für die neuen Gebäudeteile. Das Sihlcity Zürich beherbergt heute Shopping-Center, Restaurants & Bars, Multiplex-Kino, Event-Locations und das Four Points by Sheraton Hotel Zürich. Im Herzen von Sihlcity befindet sich der Kalanderplatz mit dem Wahrzeichen von Sihlcity, dem 60 Meter hohen Kamin, der einst das Herzstück der Papierfabrik war und von weit her sichtbar ist.

Ein Teil des Gebäudes steht unter Denkmalschutz des Kanton Zürich.

Geschichte erleben

im heutigen Hotel in Sihlcity Zürich

Das 2007 eröffnete Four Points by Sheraton Sihlcity Hotel Zürich ist teils in dem ehemaligen Papierlager aus den 1950er Jahren untergebracht. Teile des Hotels, etwa der Eingangsbereich und das Restaurant, befinden sich im denkmalgeschütztem Gebäudeteil der ehemaligen Papierfabrik in Zürich. Mit seiner innovativen Infotainmenttechnologie und Innenarchitektur verbindet das Züricher Hotel eindrücklich Vergangenheit und Zukunft.

Die Zimmer wirken elegant, modern und authentisch. Kunst ist allgegenwärtig. So hat beispielsweise der Künstler Alex Hanimann auf den Etagen Neonschriften installiert, die uralte, von vielen Generationen überlieferte Namen wider geben. Namen wie Lüsgütsch, Nuueren, Gimmerweh und Höllenstafel. Ein scheinbarer Widerspruch im Stil erzeugt die spannende Konsequenz aus dem Zusammenspiel industrieller Architektur mit der neuen Funktion als Hotelbetrieb in Sihlcity Zürich.

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